Der Clou: Transparente OLEDs (Organische Leuchtdioden) benötigen keine starke Hintergrundbeleuchtung wie herkömmliche LCDs. Stattdessen verwenden sie organische Materialien, die wie Glühwürmchen aufleuchten, wenn man einen Funken hindurchschickt. Ist der Bildschirm ausgeschaltet, ist es, als blickt man durch klares Glas. Ist er eingeschaltet, leuchten die Farben – leuchtendes Rot, tiefes Schwarz, reines Weiß – und scheinen direkt vor Ihnen zu tanzen. Es ist weniger ein Bildschirm als vielmehr ein Fenster mit Persönlichkeit.
Warum sollte Sie das interessieren? Weil diese Bildschirme auf eine Art und Weise in unser Leben eindringen, die direkt aus einem Science-Fiction-Film zu stammen scheint. Nehmen wir ein Schaufenster. Man sieht die ausgestellten Turnschuhe, aber ein transparentes OLED-Display darüber zeigt ein Video von jemandem, der darin läuft. Unternehmen wie Clientop aus dem chinesischen Huizhou machen dies mit ihren 55- und 30-Zoll-transparenten OLEDs möglich. Sie sind seit über 15 Jahren im Geschäft und entwickeln Displays, die nicht nur Bilder zeigen, sondern Geschichten erzählen – ob für Pop-up-Stores im Einzelhandel oder die elegante Lobby eines Unternehmens. Ihre Bildschirme sind so konzipiert, dass sie in reale Räume passen, nicht nur für Tech-Demos.
Die Vorteile sind kaum zu übersehen. Diese Bildschirme verbrauchen weniger Strom als herkömmliche Displays und schonen so Ihre Stromrechnung und die Umwelt. Sie sind dünn wie eine Kreditkarte und lassen sich flexibel biegen oder krümmen, um sich Ihren Vorstellungen anzupassen – zum Beispiel um eine Säule oder einen individuellen Kiosk. Sie liefern Bilder, die aus fast jedem Winkel scharf bleiben, sodass jeder im Raum die gleiche lebendige Darstellung erhält. Und die Farben? Sie sind so scharf, dass sie förmlich vom Glas springen.
Wo sind diese Bildschirme zu sehen? Überall. Einzelhändler nutzen sie, um ihre Ladenauslagen aufzupeppen, ohne die Waren zu verdecken. Museen legen sie über Ausstellungsstücke, um Fakten zu vermitteln und gleichzeitig die Artefakte im Blick zu behalten. In Korea hat die U-Bahn des Great Train eXpress 55 Zoll große transparente OLEDs in den Fenstern, die eine langweilige Fahrt in eine Art Freizeitpark-Fahrt verwandeln. Sogar Ihr Kühlschrank könnte mit von der Partie sein – LG hat einen mit einem 36 Zoll großen transparenten OLED, in den Sie hineinschauen können, ohne die Tür öffnen zu müssen. Und in Krankenhäusern nutzen Ärzte sie, um Patientendaten abzurufen, ohne den Raum zu überladen.
Was diese Bildschirme so besonders macht, ist ihre Faszination. Einfach auf den Touch-Sensor drücken und schon tippen und wischen Sie wie selbstverständlich. Mit den berührungsempfindlichen OLEDs von Clientop beispielsweise interagieren Sie mit dem Display, als wäre es Ihre verlängerte Hand – perfekt für einen Kiosk, an dem Kunden Produkte entdecken können, oder einen Showroom, in dem Ideen lebendig werden. Sie können sogar die Farbe des Ständers passend zu Ihrer Stimmung auswählen. Es ist nicht nur Technik; es ist ein Dialog.
Doch nicht alles ist rosig. Diese Bildschirme können ganz schön teuer sein – LGs 77-Zoll-Signature-OLED-TV T kostet beispielsweise 60.000 Dollar. Und herauszufinden, wo sie am besten passen, ist nicht immer einfach. Aber genau das macht sie so spannend. Die Vorreiter – Ladenbesitzer, Autohersteller, Architekten – nutzen sie, um sich abzuheben und die Leute zum Stehenbleiben und Hinschauen zu bewegen. Clientop ist mit von der Partie und bietet nicht nur Bildschirme, sondern komplette, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Systeme – vom Design bis zur Installation.
Wie sieht also die Zukunft aus? Dank der ständigen Weiterentwicklung von LG, CDS, Visionox und Clientop werden diese Bildschirme immer klarer – manche erreichen eine Transparenz von 45 % – und vielseitiger. Von winzigen Monitoren bis hin zu riesigen Videowänden tauchen sie an Orten auf, an denen wir nie gedacht hätten, dass wir sie sehen würden. Transparente OLEDs verändern nicht nur Bildschirme. Sie verändern die Art und Weise, wie wir alles sehen.